Wer ich bin
Ich schreibe unter dem Namen Rudolf Grabemann. Nicht, weil ich mich verstecken muss, sondern weil manche Geschichten einen Namen brauchen, der bereits nach Staub, Tinte und alten Türen klingt.
Mich interessieren die Räume zwischen den Dingen: das, was Menschen verschweigen, das, was Städte im Boden behalten, das, was Familien nur andeuten. Ich sammle keine „Wahrheiten“, ich sammle Spuren.
Alte Akten. Randnotizen. Überlieferungen. Wiederkehrende Symbole. Und dieses leise Gefühl, dass manche Legenden entstanden sind, um spätere Generationen zu warnen.
Meine Texte bewegen sich zwischen Mythos und Wirklichkeit, zwischen Geschichte und dem, was darunter liegt. Sie sind ruhig, bis sie es nicht mehr sind. Sie fragen nicht, ob du an das Übernatürliche glaubst. Sie zeigen dir nur, wie dünn die Wand ist, die uns vermeintlich schützt.
Wenn du hier gelandet bist, suchst du vermutlich nicht das Offensichtliche.